Kühlen des Frischbetons bei einer Autobahneinhausung
Maßnahmen zur Senkung der Frischbetontemperatur
Pfeuffer, Markus / Kraus, Roland / Kohlhepp, Robert / Paltian, Anton
Bei der Herstellung massiger Bauteile entstehen durch die Hydratationswärme des Zements zum einen Temperaturdifferenzen zwischen Kern und Randzone des Bauteils, die zu Eigenspannungen führen. Zum anderen wird die durch Erwärmung hervorgerufene Verformung des Bauteils entweder durch den Baugrund oder durch angrenzende Bauteile behindert, wodurch Zwangsspannungen entstehen, die zu Rissen führen können. Konstruktive Maßnahmen dienen dazu, die Verformungsbehinderungen gering zu halten, oder eine unkontrollierte Rissbildung und zu große Rissbreiten zu vermeiden [1]. Betontechnologische und ausführungstechnische Maßnahmen zielen darauf ab, den Temperaturanstieg wirksam zu vermeiden. Dabei kann das Rissrisiko durch Senken der Frischbetontemperatur erheblich verringert werden - und zwar durch Kühlen der Ausgangsstoffe oder des Frischbetons. Beide Maßnahmen werden im folgenden Beitrag erläutert und das Kühlen des Frischbetons mit flüssigem Stickstoff auf einer Baustelle beschrieben.
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beton 6/2002 ab Seite 302
Herausgeber des Artikels:
beton
Verlag Bau+Technik GmbH
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