AKR-Prüfverfahren – Vergleichbarkeit und Praxis-Relevanz,Teil 2
ASR test methods – compareability and practical relevance,part 2
Siebel, Eberhard / Müller, Christoph / Böhm, Matthias / Borchers, Ingmar
In den vergangenen Jahren sind einige Schäden an Betonfahrbahndecken aufgetreten,die auf reaktive Gesteinskörnungen,die bisherin der Alkali-Richtlinie nicht enthalten waren,zurückgeführt werden konnten.Die auf Veranlassung der Industrie vom Bundesminister für Verkehr,Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) herausgegebenen Allgemeinen Rundschreiben Straßenbau Nr.15/2005 undNr.12/2006 fordern deshalb für einige gebrochene Gesteinskörnungen und Betonzusammensetzungen,die in Betonfahrbahndecken eingesetzt werden sollen,ein Gutachten hinsichtlich derGefahr einer schädigenden AKR von hierfür anerkannten Prüfstellen.Weiterhin wurde der Alkaligehalt der Straßenbauzemente weiter begrenzt.In den Entwurf der Alkali-Richtlinie [1] wurden diese Forderungen des Rundschreibens übernommen.Ein wesentlicherBestandteil der Alkali-Richtlinie ist die Prüfung und Überwachungder Gesteinskörnungen.In dem vorliegenden Entwurf wurden erstmals Schnellprüfverfahren aufgenommen.Darüber hinaus wird dieMöglichkeit geschaffen,dass die Eignung spezieller Betonzusammensetzungen durch einen Gutachter anhand von Performance-Prüfungen beurteilt werden kann.Im Forschungsinstitut der Zementindustrie wurden umfangreiche Untersuchungen zu den einzelnen Prüfverfahren zur Feststellung der Alkalireaktivität von Gesteinskörnungen und zur Bewertung von Betonzusammensetzungen in so genannten Performance-Prüfungen durchgeführt und dieErgebnisse mit den Erfahrungen aus Auslagerungsversuchen undaus der Praxis verglichen.Die Untersuchungen müssen fortgesetztwerden,um die Eignung von Gesteinskörnungen und Betonen fürbestimmte Bauteile besser beurteilen zu können und sie einerseitsnicht unnötig von der Verwendung auszuschließen sowie andererseits die Sicherheit der Betonbauweise zu gewährleisten. – Some cases of damage to concrete pavements in Germany haveoccurred in recent years that were attributable to reactive aggregatesthat had not yet been included in the Alkali Guidelines.For somecrushed aggregates and concrete compositions that are to be usedin concrete pavements the circulars „Allgemeines RundschreibenStraßenbau“ No.15/2005 and No.12/2006,published by theFederal Minister for Traffic,Construction and Housing at theinstigation of the industry,therefore require an expert report on thedanger of a harmful alkali silica reaction by testing laboratories thatare approved for this purpose.Further restrictions are also placedon the alkali content of the cements used for concrete roads.Theserequirements of the Circulars have been adopted in the draft of theAlkali Guidelines [1].The testing and monitoring of theaggregates form an important element of the Alkali Guidelines.Accelerated test methods have been included for the first time inthe present draft.Furthermore,it is permissible for the suitabilityof specific concrete compositions to be assessed by an expert on thebasis of performance tests.Extensive investigations of the individual test methods for accessing the alkali reactivity of aggregates andfor evaluating concrete compositions in “performance tests”havebeen carried out at the Research Institute of the Cement Industry.The results have been compared with the experience gained fromexposure tests and from practice.The investigations will have to becontinued to enable better assessments to be made of the suitability of aggregates and concretes for specific constructions and,on theone hand,not to exclude them unnecessarily from the applicationbut,on the other hand,to ensure the safety of the concrete construction. –
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beton 1.2/2007 ab Seite 63
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