Dauerhafte Hochleistungsbetone mit Feinstflugasche
Ein Erfahrungsbericht
Maibaum, Christoph / Meißner, Matthias
Gegenstand des Beitrags sind gesichtete Steinkohlenflugaschen Micrositder Feinheitskategorie S nach DIN EN 450-1 mit einem Größtkorn von 10 µm. Für die Anwendung von Micrositals Zusatzstoff für Beton nach DIN 1045-2/ DIN EN 206-1 gelten die gleichen Regeln wie für übliche Flugaschen. Bei Verwendung in Suspensionsform ist der Wassergehalt zu berücksichtigen. Das Erstarrungsverhalten sowie die Festigkeitsentwicklung werden wie bei üblichen Flugaschen leicht verzögert. Der Festigkeitsbeitrag ist unter den hier betrachteten Randbedingungen höher als bei üblichen Flugaschen. Mit Micrositkönnen sehr dichte Betone mit entsprechend geringen Porositäten hergestellt werden. Demzufolge ist der Widerstand dieser Betone auch gegenüber dem Eindringen von Chloriden sehr hoch. Das zeigt sich auch in einem hohen Frost-Tausalz-Widerstand ohne durch Luftporenbildner erzeugte Mikroluftporen. In zahlreichen Versuchsserien wurde nachgewiesen, dass die wie beschrieben zusammengesetzten Betone einen sehr hohen Säurewiderstand aufweisen. Die Alkalität der Porenlösung ist bei Verwendung von Micrositunter sonst gleichen Randbedingungen in der Regel deutlich höher als bei Silikastaub. Das gilt auch dann, wenn hüttensandhaltige Zemente CEM II/B-S und CEM III/A eingesetzt werden und der Zementgehalt dem (reduzierten) Mindestzementgehalt nach DIN 1045-2/DIN EN 206-1 entspricht.
Durable high performance concretes containing ultrafine fly ash
The article focuses on Micrositscreened coal fly ash in the S fineness category as defined in DIN EN 450-1 [1] with a maximum particle size of 10 µm. The same regulations as for normal fly ash apply to the use of Micrositas an addition for concrete complying with DIN 1045-2/DIN EN 206-1. If it is used in the form of a suspension then the water content must be taken into account. As with normal fly ash, the setting behaviour and the strength development are slightly retarded. Under the conditions considered here the strength contribution is higher than with normal fly ash. Very dense concretes with correspondingly low porosities can be produced with Microsit. As a consequence, these concretes also have a very high resistance to penetration by chlorides. This is also apparent in the high resistance to freezing with de-icing salt without any micro air voids produced by air-entraining agents. It has been proved in numerous test series that concretes with the compositions described here have a very high resistance to acids. Under otherwise equal conditions the alkalinity of the pore solution when using Micrositis normally significantly higher than with silica fume. This is also true if CEM II/B-S and CEM III/A cements containing granulated blastfurnace slag are used and the cement content corresponds to the (reduced) minimum cement content specified in DIN 1045-2/DIN EN 206-1.
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beton 4/2015 ab Seite 144
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