Rissbreitenbegrenzung nach DIN 1045-1 (2008) für dicke Bauteile*
88 S., 21 x 29,7 cm, 58 Diagr., geb., ISBN 978-3-7640-0503-0
Meyer, Günter / Meyer, Ralf
Diagramme zur direkten Bemessung für Stabstahlbewehrung bei Stahlbeton und Stahlfaserbeton Im Jahr 2008 wird die A1-Änderung der DIN 1045-1/A1 eingeführt, in die bezüglich der Rissbreitenbegrenzung Anregungen des Autors mit eingeflossen sind. Diese Änderungen der DIN 1045-1 machte die Herausgabe des vorliegenden Werks erforderlich, das als eigenständige Ergänzung zur bewährten Arbeitshilfe „Rissbreitenbeschränkung nach DIN 1045“ zu sehen ist. Mit 58 Zusatzdiagrammen ist es damit möglich, die Rissbreitenbegrenzung auch für „dicke“ Bauteile gemäß Kapitel 11.2.2 (Gl. 130 a/b/c) der DIN 1045-1/A1 in der wie bisher bewährten einfachen Handhabung zu ermitteln. Die Grenze zwischen „dünnen“ (gemäß Kapitel 11.2.4 Gl. 136/137 der DIN 1045-1/A1) und „dicken“ Bauteilen (gemäß Kapitel 11.2.2 (8) Abs. 8 und Gl. 130 a/b/c der DIN 1045-1/A1) ist in den Diagrammen eingearbeitet und sofort ablesbar. Damit werden Doppelberechnungen vermieden. Auch die durch die Änderung betroffene Richtlinie für Stahlfaserbeton des DAfStb ist bei der Ermittlung der erforderlichen Bewehrung zur Begrenzung der Rissbreite bei Anwendung der Kombibewehrung (Stahlbeton mit Stahlfasern) berücksichtigt worden. Mit dem Einsetzen eines einzigen, aus einer Tafel zu entnehmenden Umrechnungsfaktors, sind alle Diagramme für die Rissbreitenbegrenzung bei Kombibewehrung anwendbar. Günter Meyer, Jahrgang 1938, absolvierte nach einer Maurerlehre ein Ingenieurstudium an der Staatsbauschule in Hildesheim. 1959 trat er als Statiker und Konstrukteur in das Technische Büro der Bauunternehmung Mölders in Hildesheim ein, deren Geschäftsführung er ab 1977 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand übernahm. Von 1979 bis 2002 war er Mitglied des Technischen Hauptausschusses des Deutschen Beton-Vereins (heute Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein) und von 1985 bis 2002 Vorstandsmitglied. Zusätzlich war Günter Meyer in mehreren Ausschüssen und Unterausschüssen beim Bundesministerium für Verkehr und Deutschen Ausschuss für Stahlbeton DAfStb tätig. In der beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeit sowie bei seinen zahlreichen Veröffentlichungen und Vorträgen stand das Thema Rissbildung/Rissbreitenbegrenzung stets im Mittelpunkt. Dr. Ralf Meyer, Jahrgang 1958, schloss 1984 erfolgreich sein Studium des Bauingenieurwesens an der TU Braunschweig ab und promovierte anschließend bei Professor Duddeck am Institut für Statik zum Dr.-Ing. Im April 1992 trat Dr. Meyer als Projektleiter in das Ingenieurbüro Bautechnik Hildesheim GmbH (Tochtergesellschaft von Mölders) ein, um anschließend von 1998 bis 2000 die Leitung des Technischen Büros der Mölders Baugesellschaft mbH in Hannover zu übernehmen. Seit August 2000 ist er Geschäftsführer und Gesellschafter des Ingenieurbüros Dr. Meyer & Löwe GmbH in Hildesheim und ab Januar 2005 auch der Eismann Meyer Löwe GmbH & Co. KG in Winsen an der Luhe. Im Oktober 2006 wurde er zum Prüfingenieur für Baustatik für die Fachrichtung Massivbau bestellt. Zusätzlich hat er bis zum Jahr 2000 sein Fachwissen in Veröffentlichungen und in die Mitarbeit im Normenausschuss TC 229/WG1/TG14 – Bridge Elements und im Hauptausschuss Technisch Konstruktive Fragen (HATKF) des Deutschen Beton- und Bautechnik-Vereins eingebracht.
Fachbuch 503/2008 ab Seite
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