Verhalten von selbstverdichtendem Beton bei Brandbeanspruchung
Ergebnisse von Laboruntersuchungen
Reinhardt, Hans-Wolf / Stegmaier, Michael
Im Rahmen einer Forschungsarbeit wurden am Institut für Werkstoffe im Bauwesen an der Uni Stuttgart selbstverdichtende Betone (SVB) unterschiedlicher Zusammensetzung auf ihr Verhalten bei Brandbeanspruchung untersucht. Dazu wurden SVB nach dem Mehlkorntyp, dem Kombinationstyp und dem Stabilisierertyp hergestellt. Die Festigkeitsklassen umfassten den Bereich von C20/25 bis C60/75. Aus diesen Betonen wurden unbewehrte, würfelförmige Probekörper mit einer Kantenlänge von 300 mm hergestellt und nach einer Lagerungsdauer von 180 d einem zweistündigen Brand, dessen Verlauf der Einheitstemperaturzeitkurve nach DIN 4102 Teil 2 entsprach, ausgesetzt. Nach dem Brand wurde die Schädigung der Proben und die Restdruckfestigkeit der Betone bestimmt. Es wurde allgemein eine starke Oberflächenschädigung festgestellt, auf die der (w/z)eq-Wert und das Verhältnis Zement zu Mehlkorn z/mk einen Einfluss hat. Trotz der starken Schädigung wiesen die Betone eine relativ hohe Restdruckfestigkeit auf, die ebenfalls durch den (w/z)eq-Wert und das Verhältnis z/mk beeinflusst wird.
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beton 6/2005 ab Seite 296
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