Einfluß des Alkaligehaltes im Zement auf die Carbonatisierung von Mörtel und Beton
Influence of the alkali content of cement on the carbonation of mortar and concrete
Reschke, Thorsten / Gräf, Herbert
Ein langfristig wirksamer Korrosionsschutz des im Beton eingebetteten Bewehrungstahls besteht nur, solange die Carbonatisierungsfront die Bewehrung nicht erreicht. Um die Dauerhaftigkeit von Stahl- und Spannbetonbauwerken während der gesamten Nutzungsdauer sicherzustellen, muß deshalb der im Bauwerk zu erwartende Carbonatisierungsfortschritt abgeschätzt und begrenzt werden. Dafür ist die Kenntnis der wesentlichen Einflüsse auf die Carbonatisierung notwendig. Nach den bisherigen Kenntnissen können baustoffbedingte Unterschiede im Carbonatisierungsverhalten bei der Festlegung notwendiger Betonüberdeckungen vernachlässigt werden, wenn die Anforderungen an die Festigkeit und Dichtigkeit des Betongefüges durch Beachtung der geforderten Betonzusammensetzung eingehalten werden. Im Gegensatz dazu wurde in neueren Untersuchungen berichtet, daß mit steigendem Alkaligehalt des Zements der Carbonatisierungsfortschritt sonst gleicher Betone deutlich beschleunigt würde. Diese Aussage wurde anhand von Laboruntersuchungen, über die hier berichtet wird, überprüft. Sie konnten nicht bestätigt werden.
Beitrag herunterladen

Ein Login ist zur Zeit leider nicht möglich.

oder alternativ ohne Konto:

Beitrag kaufen (€24,-)
beton 11/1997 ab Seite 664
Herausgeber des Artikels:
beton
Verlag Bau+Technik GmbH
Steinhof 39
40699 Erkrath
Tel: 0211 92499-0
Fax: 0211 92499-55