Verkehrskonzepte und Projekte nach der Wende - Aspekte der Mobilität in der neuen Bundeshauptstadt
Quo vadis Berlin?
Fehlhaber, Jörg M.
Mit einem gigantischen Investitionsvolumen wurden fast unbemerkt von der Öffentlichkeit die Verkehrsnetze der Hauptstadt umgekrempelt, modernisiert, instandgesetzt, neu gebaut. Schiene und Straße, öffentlicher und individueller Verkehr wurden auf die Belange der wiedervereinigten Stadt ausgerichtet, wichtige Ost-West- Verbindungen geschaffen. Kernstück des neuen Verkehrssystems ist die Tiergartenuntertunnelung, eine Meisterleistung der Betonbauingenieure, die hier für Straße und Schiene unterirdisch komfortable Trassen anlegten. Ausgangspunkt der Netzplanungen ist das sogenannte Pilz- oder auch Mushroom-Konzept, das erstmalig für Berlin eine direkte Nord-Süd-Verbindung vorsieht, die sich am Lehrter Bahnhof mit der Ost-West-Achse kreuzt. Im Zuge des neuen Verkehrskonzeptes wurde auch der S-Bahn-Ring wieder geschlossen. Brücken, Gleiskörper, Straßen, Tunnel, Verkehrsbauten aus Beton sind wesentlicher Bestandteil der Verkehrs- und Netzstruktur der wiedervereinigten Hauptstadt.
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beton 10/2002 ab Seite 472
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beton
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